Vater-Töchter

Praxisvortrag am Mittwoch, 27. November 2019 von 19:00 - 20:00 Uhr

 

 

Im nächsten Themenabend geht es um die Vater-Tochter-Beziehungen und wie diese in uns Frauen ein Leben lang wirken. Der Einfluss wird in der wissenschaftlichen Betrachtung eher ausgeblendet, dabei hat die frühe Beziehung zum Vater für uns Mädchen eine große Bedeutung zum Beispiel für die spätere Partnerschaft.

 

Väter können die positive Entwicklung ihrer Töchter fördern, indem sie sie in ihrer Persönlichkeit sehen und ernst nehmen, sie ermutigen, sie in ihrem Frauwerden unterstützen und sie einfach als Mensch respektieren.

 

In vielen Frauen klafft jedoch eine Vater-Wunde - oft unbewusst; sie heilt nur schwer. Um vom Vater Aufmerksamkeit und Anerkennung zu gewinnen, entwickeln Mädchen unterschiedliche Strategien: als Gefall-Tochter, Leistungs-Tochter oder Trotz-Tochter. Diese unbewussten Verhaltensmuster begleiten uns ein Leben lang.

 

Ich möchte in diesem Vortrag Wege aufzeigen, zur eigenen Identität zu finden. Es geht mir darum, einen neuen Blick auf das Vergangene zu gewinnen und wie es Julia Onken in ihrem Buch Vatermänner aus dem Beck-Verlag 2006 schreibt „Es wird mir leicht ums Herz und ich spüre, wie ich nun auch meinen Vater – ohne Bitterkeit – aus seinem Versäumnis entlassen kann.“ (S. 203)

 

Mit dieser Veranstaltung sind nicht nur Töchter angesprochen!

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um einen intensiveren Austausch/Gespräch mit Ihnen zu ermöglichen, ist die Teilnehmerzahl auf acht Personen begrenzt. Eine Anmeldung zum Vortrag (formlos) ist erforderlich. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

 

 

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© Ingeborg Pauli